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+++ Flüssen geht das Wasser aus: Das macht die Dürre mit der Schifffahrt +++ Räuber haut ohne Beute ab - Überfall! Aber Hotelangestellte telefonierte gerade ... +++ Auf dem Maschsee: Wrestler hauen in die Riemen +++ City-Händler sauer: Firmenpleite verzögert Bau der Rathausgarage +++ Prozessbeginn gegen vorbestraften Kinderschänder - Wird Stephanies (10) Mord nach 27 Jahren gesühnt? +++ In Berlin-Friedrichshain: Hund stirbt bei Wohnungsbrand +++ Demonstrationen in Dresden - 10 000 gegen Pegida auf der Straße +++ Verkehr: Neuer SPD-Plan gegen Bau-Stau-Chaos! +++ Halle: Explosion an Fahrkartenautomat – zwei Verdächtige festgenommen +++ Justizskandal in den USA: Kind saß 7 Jahre unschuldig im Gefängnis
+++ Ein 23jähriger Polizeibeamter aus Schleswig-Holstein dreht durch, ballert wie wild um sich, richtet ein blutiges Massaker an – aber nicht wie gewünscht unter Demonstranten, sondern unter den Gipfelteilnehmern. +++ Terroristen verschaffen sich Zugang zu den Frühstücksbüffets der Delegationshotels und lassen dort Labskaus servieren. Auf diese neue Dimension des Terrors ist der Polizeiapparat nicht vorbereitet, entsetzliche Szenen sind die Folge. +++ Die Präsidenten Trump, Erdoğan und Putin werden bei einem Handgemenge schwer verletzt, Deutschlands Ruf in der Welt ist irreparabel beschädigt, ebenso wie die Tatwaffe (Angela Merkels Handtasche). +++ Einem spanisch-italienischen Demonstranten-Pärchen gelingt es, eine komplette Nacht in einem Zelt zu übernachten – der Gipfel muß natürlich sofort abgebrochen werden.
Alle 11Min verliebt sich ein Single!

Karriere-Ende von Philipp Lahm

Nahezu ausgeschlossen hat Lahm eine Karriere als Trainer. "Ich weiß zwar nicht, was in zehn Jahren ist. Aber gerade kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass ich irgendwann einmal Trainer werden möchte. Täglich auf dem Platz stehen und sich in kleinsten Details mit dem Spiel auseinandersetzen - ich glaube, das ist nichts für mich", sagte er im Interview mit dem Bayern-Magazin.
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wir wollen zum Karriere-Ende von Philipp Lahm zum Wochenende ein Meme auf die Seite bringen, dass den Spieler im Trikot des FC Bayern München spielend in einem Bällchen-Bad zeigt (bitte von Imago, wegen der Facebook-Rechte). Der Text dazu wäre „Der kleine Philipp möchte gerne aus dem Bälle-Paradies abgeholt werden!“ Das kann wahlweise in der typischem Meme-Schrift oder als typische Ausruf-Sprechblase (die mit den Zacken) auf das Bild gebannt werden - wie es am besten passt. Zusätzlich hätten wir das Motiv ganz gerne im 16x9-Format ohne Schrift. Für Details wendet Ihr Euch am besten an die Kollegen Jens Wolters (12447) oder Lennert Brinkhoff (12574). Philipp möchte aus dem Bällebad herausgeholt werden
Lahm zieht es in den Urlaub Offen ist er dagegen für eine Fortsetzung seiner fußballerischen Laufbahn - zumindest bei den Senioren der FT Gern oder des TV Tegernsee. "Selbstverständlich haben schon alle nachgefragt. Ich habe ein paar interessante Optionen auf dem Tisch liegen", sagte Lahm mit einem Schmunzeln. Er werde die "Angebote in aller Ruhe prüfen". Er wolle zumindest "nicht ausschließen, dass ich doch noch mal meine Fußballschule anziehe". Genauso weiß Lahm nach seiner Absage für das Amt des Sportdirektors beim FC Bayern noch nicht so recht, was die Zukunft bringt. "Erst einmal Urlaub", aber dann? "Es ist alles möglich", sagte Lahm. Für Lahm zählt nur noch das Hier und Jetzt - und ab Montag ein ganz normaler Alltag. Er werde wohl "um sieben Uhr von Julian geweckt werden. Dann fahre ich ihn in den Kindergarten." Und außerdem habe seine Mutter Daniela Geburtstag, "da steht dann die nächste Feier an".

Das ist eure Südwest-Elf des Jahres

Die Saison 2016/17 ist zu Ende. Und die SWR-Sport-User haben ihre Südwest-Elf des Jahres des Jahres gewählt. Dominiert wird das Team vom SC Freiburg - auch sonst gab einige Überraschungen.
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für die Jagd nach unserer Südwest-Elf des Jahres brauchen wir eine entsprechende Grafik. Dazu hätten wir ganz gerne Collage mit je einem Spieler unserer acht Südwest-Mannschaften. Am besten mit: Marc Schnatterer (1. FC Heidenheim) Jacques Zoua (1. FC Kaiserslautern) Andrew Wooten (SV Sandhausen) Simon Terodde (VfB Stuttgart) Nils Petersen (SC Freiburg) Jhon Cordoba (FSV Mainz 05) Dirk Orlishausen (Karlsruher SC) Zusätzlich brauchen wir eine zweite Grafik mit einem Spielfeld, dass dem der Südwest-Elf ähnelt: Mit Alexander Schwolow (SC Freiburg) im Tor Emiliano Insua (VfB Stuttgart), einer freien Position, Niklas Süle (1899 Hoffenheim) und Giulio Donati (Mainz 05) - von links nach rechts in der Abwehr Stefan Kulovits (SV Sandhausen), Marc Schnatterer (1. FC Heidenheim), Vincenzo Grifo (SC Freiburg) und einer freien Position - von links nach rechts im Mittelfeld und einer freien Position und Dimitrios Diamantakos (Karlsruher SC) von links nach rechts im Sturm in einem typischen 4-4-2-System. Sandro Wagner (1899 Hoffenheim) Selfhtml
Es sind nicht die Spieler des Aufsteigers VfB Stuttgart oder des Champions-League-Teilnehmers 1899 Hoffenheim, die eure Südwest-Elf des Jahres dominieren. Statt der Schwaben und der Kraichgauer haben sich bei dieser Wahl vor allem Breisgauer durchgesetzt: Der SC Freiburg hat eine grandiose Saison gespielt und es bis zur Qualifikation für die Europa League geschafft. Das haben auch die 1.627 Nutzer vernommen, die für ihre Südwest-Elf des Jahres abgestimmt haben. Gemeinsam haben sie acht Freiburger in die Südwest-Elf des Jahres gewählt. Beliebteste Spieler Vincenzo Grifo: 954 Caglar Söyüncü: 938 Nils Petersen: 904 Beliebteste Stürmer Nils Petersen: 885 Florian Niederlechner: 779 Simon Terodde: 596 Beliebteste Mittelfeldspieler Vincenzo Grifo: 950 Mike Frantz: 669 Amir Abrashi: 497 Beliebteste Verteidiger Caglar Söyüncü: 938 Niklas Süle: 682 Pascal Stenzel: 575 Beliebteste Torhüter Alexander Schwolow: 890 Mitch Langerak: 279 Julian Pollersbeck: 173 Und das ist Eure Südwest-Elf des Jahres

Saison für Stechmückenjäger hat begonnen

Die heißen Tage haben noch nicht richtig begonnen, da werden die Stechmückenjäger am Oberrhein schon wieder aktiv. Nach der Waldschnake wird auch schon bald die Rheinschnake erwartet.
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schreibe gerade was zur KABS >>>Kommunale Aktionsgemeinschaft zur Bekämpfung der Schnakenplage. Deshalb bräuchte ich bitte ein Bild von den Schnaken-Jägern. Ich hoffe, es gib was in den Agenturen dazu, sonst müssen wir was aus dem Videomaterial ziehen... mückemückemücke
Die bereits jetzt aktive Waldschnake brütet in Tümpeln und Pfützen. "Die haben eine starke Population im Frühjahr", sagte der wissenschaftliche Direktor der Kommunalen Aktionsgemeinschaft zur Bekämpfung der Schnakenplage (KABS), Norbert Becker in Speyer. Die Tiere sind Stechmücken, werden in der Region aber Schnaken genannt; sie sind nicht mit den eigentlichen Schnaken zu verwechseln, die größer sind und nicht stechen. Ende März hätten die Kabs-Leute die Waldschnaken vom Hubschrauber aus auf einer Fläche von etwa 500 Hektar bekämpft - unter anderem im Elsass, in Ludwigshafen und in Hördt sowie in Baden: im Raum Rastatt, in Karlsruhe und Eggenstein-Leopoldshafen. Gefürchtete Rheinschnake Die Kabs setzt dabei auf das biologische Mittel Bti (Bacillus thuringiensis israelensis). Es kann auch von Helfern am Boden verteilt werden. Das Gebiet der Kabs reicht von Bingen im Norden bis zu den Gemeinden am Kaiserstuhl im Süden. "Auch die Hausschnaken habe das Winterquartier verlassen", berichtete der Biologe. "Seit etwa 14 Tagen spüren die Leute sie." Die Tiere nisten zum Beispiel in Regenwassertonnen. "Jetzt warten wir auf die Rheinschnaken", sagte Becker. Die könnten theoretisch in den kommenden zwei Wochen verstärkt auftreten - wenn genug Regen fällt. Nach zwei Regentagen schon Handlungsbedarf Die geflügelten Plagegeister legen ihre Eier am Flußufer und in den Auen ab. Wenn diese - durch einen Anstieg der Fluten - überspült werden, schlüpft der Nachwuchs. "Wenn es zwei Tage regnet, müssen wir aktiv werden", sagte Becker. Bislang gebe es entlang des Rheins aber nur wenig Wasser. Der noch letztes Jahr geplante Einsatz einer Drohne bei der Schnakenbekämpfung ist derzeit kein großes Thema. Man habe die Drohne "eingemottet", sagte Becker. Die Vorschriften besagten nämlich, dass solche Geräte nur auf Sicht geflogen werden dürften. In Auenwäldern sei Sichtflug aber nicht gut möglich. Möglicherweise werde man das Fluggerät aber bei der Schnakenbekämpfung in übersichtlicheren Rückhaltebecken einsetzen. Stand: 10.4.2017, 10.49 Uhr

Wetter diese Woche

Wechselnd bis stark bewölkt, Schauer und einzelne Gewitter.
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Hallihallo!
...sitze gerade an einem Wetter-Text und bräuchte dafür natürlich ein Bild. Da ich sowohl über Gewitter, Unwetter und Sommerwetter schreibe, wäre eine Kollage irgendwie chic. Dann bin ich beim Teaser auch nicht so festgelegt.... sorry
Heute Vormittag und im weiteren Tagesverlauf ist es wechselnd bis stark bewölkt und es fällt zeitweise schauerartiger Regen, in den hier und da ein Gewitter eingelagert sein kann. Die Höchstwerte liegen zwischen 19 Grad im Bergland und örtlich 26 Grad an Rhein und Neckar. Der Wind weht schwach bis mäßig aus West und frischt in Böen auf. Im höheren Bergland und in Gewitternähe muss mit stürmischen Böen gerechnet werden. In der Nacht zum Mittwoch klingen die Schauer im Süden, die anfangs vereinzelt noch gewittrig sein können, meist ab. Der Himmel bleibt verbreitet stark bewölkt. Im Norden können in den Frühstunden erneut Niederschläge aufkommen. Die Luft kühlt auf 16 bis 12 Grad ab. Auf Schwarzwaldgipfeln sind stürmische Böen möglich. Am Mittwoch dominieren die Wolken und vormittags können bereits gebietsweise Niederschläge von Nordwesten her auftreten, in den südlichen Landesteilen beginnt der Tag überwiegend trocken. Am Nachmittag und Abend kommt es dann vermehrt zu Schauern und Gewittern. Die Luft erwärmt sich auf 19 Grad im Bergland und bis zu 25 Grad am Kaiserstuhl. Der schwache bis mäßige Südwestwind lebt böig auf, im Bergland muss mit starken Böen, auf hohen Schwarzwaldgipfeln und in Gewitternähe mit stürmischen Böen gerechnet werden. In der Nacht zu Donnerstag lassen die Schauer von Nordwesten nach und dort kommt es teils zu Auflockerungen. Die Frühtemperaturen liegen zwischen 15 und 9 Grad. Im Norden kann sich stellenweise Nebel bilden.

Westerwälder (33) zieht vor Gericht: Ich heiße James Bond!

Bad Marienberg/Koblenz. Er hat eine Supermarkttüte dabei, einen Aktenkoffer und seine Mutter: Der Westerwälder (33) kommt ans Verwaltungsgericht Koblenz, um den wichtigsten Prozess seines Lebens zu führen. Er will einen neuen Namen – will heißen, wie der berühmteste Agent aller Zeiten, der Mann mit den schönsten Frauen, den schnellsten Autos und der Lizenz zum Töten.
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Guten Morgen! könntet ihr vielleicht mir eine Montage zu folgendem Bild rechnen? Am besten einen der diversen James-Bond-Darsteller plus ein Justiz-Sujet - etwa die Justitia. Bitte im Tagesordner des Studios Koblenz ablegen - danke! Urteil: Westerwälder darf nicht James Bond heißen Koblenz (dpa/lrs) - «Mein Name ist Bond, James Bond»: Ein Westerwälder ist mit seiner Klage für eine besondere Namensänderung gescheitert. Das Verwaltungsgericht Koblenz wies sie nach Mitteilung vom Dienstag ab. Der Mann darf somit nicht offiziell den Namen des berühmtesten Geheimagenten der Welt tragen. Er hatte dies zuvor schon vergeblich bei seiner Verbandsgemeinde Bad Marienberg beantragt. Daraufhin erhob er Klage: Mehrere Ärzte hätten die Namensänderung befürwortet. Das Gericht urteilte dagegen, eine Änderung des Vor- und Familiennamens in James Bond wegen angeführter familiärer Probleme sei nicht gerechtfertigt. Der Kläger habe nicht nachvollziehbar erklärt, dass der Familienkrach mit einem anderen Namen beigelegt werden könnte. Zudem handele es sich bei James Bond um einen Namen aus Film und Literatur. Auch in Kombination mit dem jetzigen Vornamen des Klägers würde dieser Name stets mit der von Ian Fleming erfundenen Figur des britischen Geheimagenten in Verbindung gebracht. Gegen das Urteil kann die Berufung beim Oberverwaltungsgericht Rheinland-Pfalz in Koblenz beantragt werden. James hat keine Zeit
Und: Er hat bereits Fakten geschaffen, in seinem Portemonnaie steckt eine Kreditkarte auf den Namen: James Bond. Außerdem Mitgliedskarten einer Versicherung, einer Gewerkschaft und eines Automobilklubs. Jetzt verklagt der Westerwälder die Verbandsgemeinde Bad Marienberg, da sie seine Namensänderung nicht anerkennen will. Es ist ein bizarrer Prozess: Die Beteiligten sitzen sich an diesem Dienstagmorgen in Saal A 021 gegenüber, tauschen Argumente aus und wahren dabei fast heiligen Ernst. Aber eigentlich haben sie sich nichts zu sagen. Vize-Gerichtspräsident Klaus Meier und vier Richterkollegen machen dem Westerwälder klar, dass er mit seiner Klage scheitern wird: Denn man könne sich nach deutschem Recht nicht einfach James Bond nennen, auch nicht Johann Wolfgang von Goethe oder Micky Maus. Der Westerwälder heißt nicht wie der Geheimagent. Aber er nutzt dessen Namen seit Jahren. Manchmal, wenn ein neuer James-Bond-Film ins Kino kommt, rufen ihn Radiosender an und interviewen ihn. Wenn er dann gute Laune hat, raunt er ins Telefon: „Mein Name ist Bond, James Bond.“ Warum das alles? Warum diese Namensänderung? Nach dem Prozess steht der Westerwälder zwischen seiner Mutter und seiner Anwältin, kramt in seiner Tüte nach Unterlagen, blättert in einem Ordner und versucht, sich zu erklären. Er erzählt, wie sein Nachbar ihn vor einigen Jahren niederschlug und seine Schulter brach. Wie Polizisten ihn immer wieder traktierten. Und wie er sich mit Familienangehörigen derart überwarf, dass er heute nicht mehr den gleichen Namen tragen will wie sie. Er erzählt, dass er an Depressionen litt, zeitweise stationär behandelt wurde und 2013 von einem Arzt auf die Idee gebracht wurde, den Namen des weltberühmten Agenten anzunehmen. Mehrere Ärzte hätten die Namensänderung ausdrücklich befürwortet. Er sagt, dass es ihm um zwei Dinge geht: Er will einen Namen, den international alle Menschen verstehen und aussprechen können. Und er will James Bond heißen, weil er Polizisten oder Verwaltungsmitarbeiter kontrollieren möchte. Er will testen, ob sie ihn mit diesem bekannten Namen genauso behandeln, wie alle anderen Menschen auch. Er teste schon eine ganze Weile, sagt er. Sein Zwischenfazit: „Das funktioniert überwiegend gut.“ Im Gespräch mit unserer Zeitung ist der Westerwälder sehr auskunftsfreudig. Ganz anders im Prozess. Dort hat er wenig Lust, seinen Standpunkt zu erläutern. Er sagt ein paar Sätze, dann schweigt er. Seine Anwältin spricht gar nicht. Auch die Vertreterin der Verbandsgemeinde Bad Marienberg erklärt, sie habe nichts zu sagen. Man habe ja bereits schriftlich alle Argumente ausgetauscht. Der Prozess ist nach zehn Minuten beendet. Der Westerwälder wird mit großer Wahrscheinlichkeit scheitern. Aber er will es wissen – und Geld für den Prozess und seine Anwältin scheint keine Rolle zu spielen. Er wird in Berufung gehen, wenn das Gericht seine Klage zurückweist.

Deutschkurs für Flüchtlinge entwickelt

Zwei pensionierte Schulrektoren aus Schwaben haben einen Deutschkurs für Flüchtlinge entwickelt. Asylbewerber haben erst dann ein Anrecht auf einen Deutschkurs, wenn sie anerkannt sind. Neuankömmlinge haben dieses Recht nicht. So bringen ehrenamtlich engagierte Bürger Flüchtlingen die deutsche Sprache bei.
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Liebe Grafik-KollegInnen, bitte ein Bild wo eine Deutsch lernende Ausländerklasse zu sehen ist – also Deutschunterricht für Ausländer, Flüchtlinge so etwas sorry
Die Nachfrage nach dem Arbeitsheft "Deutschkurs für Asylbewerber – Thannhauser Modell" sei in Deutschland sehr groß sagen die ehemaligen Rektoren aus der Kleinstadt Thannhausen, Karl Landherr und Hans Dieter Hörtrich. Nach wenigen Wochen sei bereits die dritte Auflage gedruckt worden. Neues Arbeitsbuch entwickelt Die beiden engagierten Lehrer sind ehrenamtlich tätig und bieten einen Deutschkurs für 40 Flüchtlinge in Thannhausen an. Die erfahrenen Pädagogen suchten nach geeigneten Unterrichtsmaterialien für Flüchtlingen, doch vergeblich. So entwickelten sie ein eigenes Arbeitsbuch. In ganz Deutschland gibt es ehrenamtliche Sprachlehrer in den Heimen. Zunächst haben die Asylbewerber kein Anrecht auf bezahlte Deutschkurse. Einen Anspruch gibt es nur für anerkannte Flüchtlinge, so das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge. Integrationskurs für Flüchtlinge Flüchtlinge, deren Asylanträge anerkannt wurden, haben in Deutschland einen Anspruch auf einen sogenannten Integrationskurs, der mindestens 660 Stunden lang ist. Hauptsächlich geht es dabei um Deutschunterricht. Zudem beinhaltet der Kurs aber auch Themen wie die Rechtsordnung der Bundesrepublik, Geschichte und Kultur sowie Werte wie Religionsfreiheit, Toleranz und Gleichberechtigung, wie das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge in Nürnberg erklärt. Flüchtlinge, die gerade erst nach Deutschland gekommen sind und deren Verfahren noch laufen, haben keinen Anspruch auf solche Kurse. Sie sind oft auf Sprachkurse angewiesen, wie sie in Thannhausen und vielen anderen Orten von Ehrenamtlichen angeboten werden. Vereinzelt wurden in den Bundesländern auch Initiativen von den Behörden gestartet. Für die anerkannten Flüchtlinge übernimmt später das Bundesamt die Kosten für einen Kurs bei einem professionellen Anbieter weitgehend, die Teilnehmer müssen einen Eigenanteil von 1,20 Euro pro Stunde zahlen.
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L-Bank scheitert mit Klage gegen europäische Aufsicht

Luxemburg. Die Landeskreditbank Baden-Württemberg (L-Bank) muss sich nach einem Urteil des EU-Gerichts der direkten Aufsicht der Europäischen Zentralbank (EZB) unterwerfen. Die Luxemburger Richter wiesen eine Klage dagegen ab. Die L-Bank wollte erreichen, dass sie als relativ kleine, staatliche Förderbank ohne große Risiken der deutschen Aufsicht unterstellt wird. Damit hätte sie Aufwand und Kosten sparen können. Doch die EU-Richter sahen für eine Ausnahme keinen Grund (Az.: T-122/15). Der L-Bank bleibt nun noch der Gang zum Europäischen Gerichtshof.
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zu dem Thema brauchen wir bitte ein Bild: Die Landeskreditbank Baden-Württemberg muss sich der direkten Aufsicht der Europäischen Zentralbank unterwerfen. Das Gericht der Europäischen Union wies eine Klage der L-Bank dagegen am Dienstag ab. Sie wollte erreichen, dass sie als relativ kleine Förderbank ohne große Risiken der deutschen Aufsicht unterstellt wird.
Am besten Außenaufnahme aus Stuttgart o.ä. Bank geschlossen
Nach der weltweiten Finanzkrise waren die größten Banken im Euroraum vor drei Jahren unter die Kontrolle der Bankenaufsicht SSM bei der EZB gestellt worden. Dies gilt für sogenannte bedeutsame Unternehmen mit einer Bilanzsumme von mehr als 30 Milliarden Euro. "Weniger bedeutende" Institute unterliegen der direkten Aufsicht nationaler Behörden. Die L-Bank lag mit zuletzt gut 75 Milliarden Euro deutlich über der entscheidenden Schwelle. Sie hatte argumentiert, wegen ihrer geringen Risiken als staatliche Förderbank reiche die deutsche Aufsicht aus. Das EU-Gericht betonte dagegen, die Schwelle von 30 Milliarden Euro gelte nur, wenn keine besonderen Umstände vorlägen. Abgewichen werden könne davon nur, wenn nationale Behörden die Ziele der Aufsicht besser umsetzen könnten.